B wie Blog – Jasmins LACKphabet

Hallo ihr Lieben,

bereits hier hatte ich euch ja schon von Jasmins genialer Idee des LACKphabets erzählt – und heute ist es wieder soweit. Diesmal dreht sich alles um B wie Blog.
Dazu hatte Jasmin im Vorfeld ein paar Fragen an ihre Leserschaft, nämlich:

Lest ihr sie, führt ihr einen, was gefällt euch an Blogs, was lest ihr besonders gern (auch außerhalb des Themas Nailart)?

-und da ich diese Fragen ganz interessant fand, werde ich sie an dieser Stelle einfach kurz beantworten 😉

1. Ja, ich lese Blogs – hin und wieder zumindest 😉
Vorrangig bevorzuge ich derzeit Nailart-&Nagellackblogs (zB Lackschaft oder frischlackiert), aber auch Reiseblogs und Blogs rund ums DIY kreuzen immer wieder mein Lesefeld.

2. Ja, ich führe einen Blog.
Besser gesagt zwei 😉 Yps lackiert und Y be creative. Warum zwei Blogs? Nun, ich hatte zuerst versucht, alle Themen auf einem Blog zu sammeln. Allerdings wurde dort das Nailart-Thema so übergewichtig in letzter Zeit, dass ich beschloss, die Bereiche zu trennen, und die Nagelei auf eigene Beine zu stellen – die Geburtsstunde von Yps lackiert war gekommen 😉 momentan fehlen mir aber leider Zeit (eher ein organisatorisches Problem) und Motivation (yay, Wintertief…) um den Kreativblog mit Leben zu füllen. Klar hab ich einige Ideen fürs Nähen und Basteln, was ich dann auch bloggen möchte, aber da in meinem Kreativraum nach wie vor die Umzugskartons das Sagen haben, geht da im Moment einfach nicht so viel.

3. Was gefällt mir an Blogs?
Blogger sind ein einzigartiges Netzwerk, durch das jeder profitieren kann – sei es nun bei technischen Fragen mit den Blogsoftwares, oder bei Fotografieproblemen bei Nailartfotos… jeder kennt da jemanden, der Ahnung hat und helfen kann. Darüber hinaus entstehen nicht selten Freundschaften, die über die virtuelle Welt hinausreichen und feste Bestandteile der „Realität“ werden.
Blogs lassen einen teilhaben am Leben von oftmal völlig fremden, geben neue Impulse und eröffnen andere Sicht-&Denkweisen. Man tangiert Themen, an die man sonst eher kaum rankommt (ich zB folge einem Blog über eine Familie mit einem autistischem Kind und bin darüber über mehrere Adoptionsblogs gestolpert. Das sind Themen, mit denen ich mich eigentlich nicht auseinandersetze – weil sie mich bislang nicht betreffen – aber dort das Leben von anderen zu lesen, macht mir unheimlich Spaß, es ergreift mich und lässt mich manche Dinge neu überdenken).

4. Was lese ich besonders gerne?
Oftmals suche ich bewusst in Blogs nach Produktreviews. Die Meinungen von anderen, die Dinge für gleiche/ähnliche Zwecke nutzen, ist mir sehr viel wert und entscheidet hin und wieder darüber, ob ich ein bestimmtes Produkt kaufe, oder nicht.
Aber ich lese auch sehr sehr gern Reiseberichte über Städte, die ich gerne mal besuchen möchte. Oder über Städte, die ich bereits besucht habe und dabei finde ich es immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich ein und die selbe Stadt von verschiedenen Menschen wahrgenommen werden kann – von den Benefits (zB Insidertipps, oder Inspirationen für den nächsten Besuch in der Stadt) mal ganz zu schweigen. Außerdem LIEBE ich es, Bilder von Städten zu sehen, in denen ich selbst schon war – so ein kurzes „dem hier und jetzt“-Entrücken ist im Alltag manchmal schon ein kleiner Segen.

Anschließend möchte ich noch ein paar Stichpunkte von Jasmins Post übernehmen, die ich sehr interessant finde:

Warum blogge ich?
Ganz frei heraus: Blogs sind für mich eine Art der Selbstdarstellung – das Gleiche gilt übrigens auch für mich 😉 Ich denke es ist schon ein wenig geschwindelt, würde man behaupten „Och, ich mache das Ganze nur für mich, mir ist das egal wie viele Likes und Kommentare ich dafür bekomme“. Klar, für die meisten von uns ist die Nagelbloggerei eben „nur“ ein Hobby – aber Anerkennung weist doch auch niemand zurück, oder? Mein bisher persönliches größtes Highlight in der Beziehung war übrigens, dass Masura eines meiner Instagrambilder des Azurite Mountains geteilt hatte – dort bekam ich (Stand heute) über 900 Likes. Das hat mich mit wahnsinnig viel Stolz und Freude erfüllt.
Dennoch geht es mir nicht ausschließlich um Lob und Anerkennung. Beim Bloggen verbinde ich gleich mehrere Hobbies – die Nagelei und das unerschöpfliche Maß an Kreativitätsfreiraum, aber auch die Fotografie und Bildbearbeitung kommen zum Einsatz. Da schlage ich einfach mehrere Fliegen mit einer Klappe, die mir einen tollen Ausgleich zum 40 Stunden-Bürojob bieten.

Die Faktoren Zeit und Geld
Ein Blog kostet Zeit. Das ist ganz klar. Nicht nur das Posten an sich, auch das ganze Drumherum. Das geht schon los bei den grundlegensten Dingen, zum Beispiel die Frage:
♦ Welches Zielpublikum möchte ich erreichen – deutschsprachig oder international?
♦ Auf welcher Plattform möchte ich bloggen?
♦ Möchte ich „nur“ bloggen oder auch zu Facebook oder Instagram?
und natürlich die wichtigste Frage:
♦ Wie soll mein Blog heißen? Mit welchem Namen möchte ich auf mich aufmerksam machen?

Hat man diese Fragen allesamt zufriedenstellend beantwortet, geht es also los – und es wird nicht leichter. Die Wahl des entsprechenden Blogthemes kann ganz schön schwer werden – vom Layout bishin zur Benutzerfreundlichkeit und der Individualisierung will auf alles geachtet werden. Wenn man sich da dann durchgewuselt hat, ist es dann soweit – der Blog ist online!

Aber jetzt geht die Arbeit eigentlich erst richtig los, denn der Blog will mit Leben gefüllt werden. Hierbei hat es mir beispielsweise geholfen, dass ich mir eine Brainstorming-Liste angelegt habe (auch wieder für das Jahr 2017) – darauf finden sich Themen und Nailart-Ideen, die ich 2017 umsetzen möchte. Diese Liste sitzt mitten in meinem Jahresplaner, sodass ich immer Zugriff darauf habe. Ein Stück weit lassen sich Themen ja auch vorplanen – der Valentinstag beispielsweise, oder Weihnachten und Halloween.
So passiert es eigentlich sehr sehr selten, dass ich mit nackigen Nägeln dasitze und so gar nicht weiß, was ich eigentlich lackieren möchte. Im Regelfall ändere ich mein Nageldesign zwei Mal pro Woche – einmal am Wochenende, einmal unter der Woche nach Feierabend. Dafür gehen – je nach Idee, alleine für die Nägel bis zu 2 Stunden ins Land. 30 Minuten für Bilder, noch 30 bis 60 Minuten für Bildbearbeitung und den Blogpost an sich (sofern ich den nicht schon großteils vorgeschrieben habe – das mache ich tatsächlich des Öfteren von unterwegs aus, wenn mir eine Idee in den Kopf schießt, die ich unbedingt festhalten möchte). Ihr seht, für einen Blogpost gehen da gerne mal 4 Stunden ins Land. Aber ich finde, es lohnt sich.
Auch sollte man unbedingt Wert auf die Qualität der Arbeit legen – stellt euch mal selbst die Frage: Seht ihr lieber schön ausgeleuchtete, saubere Fingernägel in hübschen Posen, oder bevorzugt ihr lieber unsaubere Nagelränder, die euch – lieblos anmutend – in einer krallenartigen Position mit einem viel zu grellen Handyblitz abgelichtet wurden?
Ich für meinen Teil habe mir extra für Blog-(und Instagram)Bilder einiges an Fotografieequipment zugelegt:
♦ Canon EOS 600D (wegen dem Klappdisplay)
♦ Canon EF-S 60mm 1:2,8 Makro
♦ ein Tischstativ
♦ (Kabel)Fernauslöser
♦ Aputure Amaran Halo 100 LED-Ringlicht/Ringblitz

Damit lassen sich wunderbar schön ausgeleuchtete Fotos machen, ohne halsbrecherische Verrenkungen zu vollführen. Natürlich gibt es auch tolle Möglichkeiten, eure Bilder mit dem Handy zu machen – das würde ich aber nur für Instagram empfehlen.
Klar ist das alles nicht billig, aber in diversen Portalen kann man gerade Kamera und Objektive oft zu günstigen Gebrauchtpreisen kaufen. Eine Investition, die sich meiner Meinung nach lohnt.

Blog, Instagram – oder gar beides?
Ich gehöre ganz klar zur Fraktion „Beides“.
Lustigerweise habe ich auf Instagram deutlich mehr Traffic und Follower als hier auf dem Blog, wo mir letzterer doch augenscheinlich deutlich mehr Arbeit bereitet. Aber auf den zweiten Blick ist auch Instagram nicht ohne. Denn wie im echten Leben ist auch in den Social Medias der Erfolg abhängig von einem steten Geben und Nehmen. Ich kann nicht erwarten, dass mir Likes und Kommentare nur so zufliegen, während ich mir einen faulen Lenz mache. Nein, ganz und gar nicht. Die Interaktion mit anderen Instabloggern ist es, was zum Ziel führt. Ich nehme mir beispielsweise jeden Abend mindestens eine halbe Stunde Zeit und sehe mir den Insta-Feed an, like, kommentiere. Dadurch ensteht ein soziales Miteinander, durch das auch andere Accounts immer öfter über deinen Namen stolpern, bei dir vorbeischauen, deinen Feed toll finden und im besten Falle ein Abo dalassen. Auch Instagram ist eindeutig mit Arbeit verbunden.

♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦

Das also sind meine Gedanken zum Thema Blog.
Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr einen Blog? Wie wären eure Antworten auf Jasmins Fragen? Und liest das hier überhaupt jemand? *lach*
Schreibt mir doch gern eure Gedanken in die Kommentare 🙂

4 Kommentare

  1. Selbstverständlich habe ich bis zum Ende gelesen! Denn ich bin begeistert von deinem Post, du hast so viele wichtige Punkte angesprochen und mir sowas von aus der Seele geschrieben. Besonders der Punkt, dass man miteinander verbunden ist und sogar Freundschaften entstehen kann ich nur unterschreiben, das ist einer der besten Punkte am Bloggen.
    Liebste Grüße, Jasmin ♥

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  2. Ja,iiiiiiich, ich habs gelesen! Finde ich natürlich als absoluter Neuling sehr interessant! Ich muss mich ja auch erst mal durch den ganzen Bloggercosmos durchwuseln. Ich komme vor allem zeitlich genau wie du so auf vier std für einen Beitrag insgesamt mit Nägel lackieren. Vor allem mit dem Fotografieren musste ich erst mal warm werden. Momentan fotografiere ich tatsächlich nur mit einer etwas besseren Digitalkamera 😂. Wenn das Studium dieses Jahr zu Ende geht, werde ich mir aber auch was Ordentliches zu legen. Ich danke dir für das Teilen deiner Erfahrungen 😉

    Gefällt 1 Person

    • Schön, dass du es gelesen hast – das Einfuchsen in den Bloggercosmos ist echt nicht ohne.
      Und ich wollte nicht sagen dass man zwingend eine teure Spiegelreflexkamera braucht, um gute Bilder zu machen :-O wenn man sich mit den grundlegenden Punkten (Be-/Ausleuchtung, Handposen, saubere Arbeit an sich ➡ CleanUp) auseinandersetzt, geht das auch mit einer „normalen“ Digicam 🤗

      Liebe Grüße, 6

      Gefällt 1 Person

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