F wie Freihand – Jasmins LACKphabet

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Hallo ihr Lieben,

es ist wieder LACKphabet-Zeit – heute mit dem Thema F wie Freihand.
Puh, das war eine schwere Geburt, kann ich euch verraten…
Freihand kann ich nämlich so gar nicht, im Gegensatz zu  Julia – falls ihr sie nicht kennt, schaut unbedingt mal bei ihrem Blog vorbei – ihre Freihandkünste sind der absolute Wahnsinn ♥♥♥
Aber nachdem bekanntlich ja Übung den Meister macht, werde ich mich mal an einem kleinen Freehand-Tutorial versuchen – Jasmin, das ist alles nur für dich! 😛

♦ Was ist Freihand/Freehand?
Was Freihand bzw Freehand bedeutet, ist – denke ich – jedem bekannt: das händische Aufbringen von Designs und Motiven auf den Nagel bzw. die Nägel. Ob das einfache Linien, Muster, oder detailgetreue Miniaturzeichnungen sind, spielt dabei keine große Rolle.

♦ Was brauche ich für Freihand-Malereien?
Bei dieser Frage scheiden sich etwas die Geister.
Während die einen perfekte Bildchen mit Nagellack zaubern können, greifen die anderen lieber zu Acrylfarben aus dem Bastelbedarf. Was aber alle brauchen, sind Pinsel. Ich habe mal in zwei dieser Sets von Amazon investiert, damit ich hier das Tutorial pinseln kann (eines habe ich so belassen, wie es ist, das zweite habe ich etwas „frisiert“). Je nachdem, welches Material ihr verwenden wollt, braucht ihr natürlich noch zwei Schüsselchen mit sauberem Wasser bzw. Nagellackentferner/Aceton (je eines zum Pinselreinigen und eines zum Farbenverdünnen) und fusselfreies Küchenpapier sowie Zahnstocher oder Rosenholzstäbchen. Außerdem sind eine kleine Palette, ein kleiner Teller oder eine Silikonmatte für eure Farben von Vorteil.

♦ Was noch zu beachten ist
Die Vorbereitung eures Nagels sollte auf jeden Fall sauber und ordentlich sein, denn auf einer schlechten Leinwand malt es sich auch schlecht. Ich für meinen Teil lackiere den Nagel immer mit Basecoat und zwei Schichten Farblack (oder weiß, je nachdem, was geplant ist), mache das CleanUp, lasse alles sehr gut trocknen und versiegle dann mit einer Schicht Quick Dry Top Coat. Das hat den Vorteil, dass man bei kleineren Patzern mithilfe des Zahnstochers nachkorrigieren kann, ohne den Basislack zu zerkratzen.

Los geht’s mit meinem kleinen Tutorial.
Passend zum zeitgleich veröffentlichten Blogpost für die #finishfieber-Challenge habe ich zum Sandthema natürlich eine kleine Strandszene gemalt.
Bereits im Vorfeld habe ich auf einem Blatt Papier die etwaige Nagelgröße skizziert, sodass ich eine grobe Vorlage und ein Proportionsmodell für das fertige Bild habe.
Wie so oft habe ich den Ringfinger als Akzentnagel auserwählt und entsprechend dem dritten Punkt weiß grundiert und versiegelt. Danach pinselte ich mit Gelb, Rot und mehreren Orange-Abstufungen (sowie etwas Lila im Randbereich) einen kleinen Sonnenuntergang, der etwa zwei Drittel meines Nagel abdeckt – für eine saubere Kante habe ich einfach ein Stückchen Tesa aufgeklebt. Damit sich die Farben schöner auftragen und verblenden lassen, habe ich sie mit etwas sauberem Wasser verdünnt. Ob und wieviel Wasser man braucht, hängt dabei ja auch immer vom persönlichen Geschmack und der Grundviskosität der Farbe ab.
Das untere Drittel füllte ich mit einem angedeuteten Meer, auf dem sich die Sonne spiegelte. Das war gar nicht so einfach, denn die Acrylfarben neigen dazu, sich zu vermischen. Im Vordergrund platzierte ich noch die Shilouette einer gebogenen Palme.

Nachdem die Acrylfarben alle trocken waren, versiegelte ich das Ganze noch mit mattem Topcoat. Fertig ist mein kleines Freihand-Tutorial.

Freihand_05

Meinen ersten Freehand-Versuch könnt ihr euch übrigens bei meinen Disney-Nails ansehen, da hatte ich EVE auf dem Mittelfinger freihand gemalt.

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