U wie UV-Lacke – Jasmins LACKphabet

Hallo ihr Lieben,

heute dreht sich beim LACKphabet alles um das Thema U wie UV-Lacke.

Leider wird mein Beitrag dazu heute sehr kurz, da ich keine solcher Lacke mehr besitze. Ich bin nämlich hochgradig allergisch auf allerhand UV-Produkte, die sie in einer starken Kontaktallergie äußert. Meine Finger werden dann dick, jucken wie die Hölle und es bilden sich kleine, mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen rund um meine Nägel. Auf dem Bild kann man das vor allem am kleinen Finger sehr gut erkennen:

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Irgendwann platzen diese dann vielleicht auf und meine Nagelhaut sieht total zerfressen aus.
Dennoch zeige ich euch mal die paar Versuche, die ich mit den Jolifin CarbonColors gewagt habe:

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Wie man auf dem zweiten Bild (das war nach Entfernung meiner ersten UV-Lack-Maniküre, die ich in einem Nagelstudio habe machen lassen) sehr gut erkennen kann, haben die UV-Lacke meinen Naturnägeln ordentlich zugesetzt. Da hat es lange lange Zeit und viel Pflege gebraucht, um sie auf ein gesundes Niveau und eine schöne Länge zu bringen.

Aber wozu sollte man UV-Lacke überhaupt benutzen?

Nun, ein klarer Vorteil der UV-Lacke ist die (theoretisch) längere Haltbarkeit. Im Normalfall wird hierbei nämlich die Nageloberfläche leicht angeraut, damit der UV-Basecoat eine feste Verbindung damit eingehen kann. Dann folgen in der Regel zwei Schichten Farblack und eine abschließende Schicht Topcoat.
Wer jetzt denkt, dass sich das Prozedere ziemlich nach einer Gelmodellage anhört, hat nicht komplett Unrecht. UV-Lacke sind sozusagen ein Hybrid aus Nagellack und UV-Gel: fester und stabiler als gewöhnlicher Nagellack, aber dennoch flexibel und nicht starr wie Gel. Die Entfernung eines UV-Lackes ist aber eine ziemlich mühselige Sache. Entweder fräst/feilt man den Lack ab oder man benutzt einen acetonhaltigen Spezialentferner, der Nagelplatte und Nagelhaut aber ultra austrocknet (sofern er denn überhaupt funktioniert).

Eventuell kann man für kurzzeitige Intermezzos auch einen Peeloff-Basecoat verwenden (wenn man es nicht auf die langfristige Tragbarkeit anlegt, sondern zB. diverse Holo-,Flakies- oder Unicornpigmente verwenden möchte), dann schont man zumindest die Nagelplatte.

Aber im Großen und Ganzen bin ich kein Fan von UV-Lacken. Wie steht ihr dazu?

5 Kommentare

  1. UV-Lacke/-Gele gehören zu den Dingen die ich noch nicht probiert habe. Aber ehrlich gesagt auch nicht wirklich scharf drauf.

    Es ist natürlich äußerst positiv dass man deutlich rücksichtsloser mit seinen Fingernägeln umgehen kann ohne sich große Sorgen um den Lack machen zu müssen.
    Aber ist es das wirklich wert? Man setzt seine Haut beim Trockenvorgang konzentrierter UVA aus. Nicht so prickelt.
    Und die Möglichkeiten zur Entfernung hast du selbst schon sehr schön beschrieben. Auch Hardcoremethoden.

    Nö nö, da bleibe ich lieber bei normalem Kunstharznagellack.
    Wenn der Lack gut ist, man ordentlich lackiert hat und nicht gerade in der Erde gräbt, hält der fast so lange schon wieder anfängt langsam rauswachsen.
    Und seien wir doch mal ehrlich. Wer von uns möchte denn schon eine Woche, oder länger den gleichen Farbton/ Design tragen? *Gähn* 😀

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    • Da hast du so recht 😅 wobei ich ja über den UV-Lack auch normal drüberlackieren konnte. Aber ich bin dennoch nicht traurig dass die Dinger nichts für mich sind. Lustigerweise bin ich ja bei der Suche nach UV-Designs auf ein Video von Simply Nailogical gestoßen – und so kam der Stein mit dem Blog&Instagram überhaupt erst ins Rollen. Das ist also die mit Abstand schönste Nebenwirkung 😄

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