V wie Vinyls – Jasmins LACKphabet

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es wieder einen Kombinationspost, denn es ist wieder LACKphabetzeit. Und ich darf zum zweiten Mal den Gastbeitrag beisteuern, vielen lieben Dank Jasmin!
Diesmal erzähle ich euch etwas über V wie Vinyls. Also, los gehts!

Was sind Vinyls überhaupt?
Nailvinyls, oder gern auch mal Stencils genannt, bestehen aus einer etwas festeren, selbstklebenden Folie, in die mit Hilfe eines Plotters feine Linien für die Muster geschnitten wurden. Sie lassen sich im Normalfall mit einer Pinzette vom Trägerpapier ablösen. Hin und wieder kommt es vor, dass Inlays am Vinyl kleben bleiben. Da hilft es, das Vinyl einfach auf die Rückseite zu kleben und wieder abzuziehen. Die Inlays bleiben dann normalerweise am Papier haften.

LACKphabet_Vinyls_01LACKphabet_Vinyls_02

Wie wendet man Vinyls an?
Zunächst schafft man eine farbige Basis auf dem Nagel.
Da ich das Thema auch direkt als Anlass nehme, um Steffis „Halloween“-Thema der frischlackiert-Challenge umzusetzen, lackierte ich die Nägel zunächst mit meinen Basecoat – ANNY Liquid Nails – sowie eine Schicht Catrice For The Berry First Time , die ich gut trocknen ließ.

Getting Spooky_SOLO

Danach pinselte ich erst einmal Liquid Tape um die Nägel, denn jetzt folgte eine meiner liebsten Nailarttechniken: Gradients. Dafür feuchtete ich zunächst mein Gradientschwämmchen etwas an. Das sorgt dafür, dass der Schwamm die Lacke nicht so stark einsaugt und sich die Farben schöner blenden lassen. Dann griff ich neben dem For The Berry First Time auch noch zu It’s a Berryful Day und Black To The Routes, ebenfalls von Catrice, und tupfte meine Gradients in 2 Schichten auf.
Nachdem diese trocken waren, kommt der wichtigste Schritt bei der Benutzung von Nailvinyls: Die Basis muss mit Topcoat versiegelt werden, andernfalls zieht euch das Vinyl den Farblack wieder ab! Ich griff dafür zum Sally Hansen Insta-Dri und ließ den für etwa 25 Minuten trocknen. Da sollte man sich schon ausreichend Zeit nehmen, sonst geht das Ganze gehörig in die Hose.

Getting Spooky_GRADIENT

Kommen wir nun zu den Halloweendesigns.
Den Daumen sollten ein paar Fledermäuse zieren (woher das Vinyl stammt weiß ich leider nicht mehr), während ich für den Zeige- und kleinem Finger feine Streifenvinyls in Längsrichtung aufklebte. Den Mittelfinger sollte ein Whats Up Nails Graveyard-Stencil und den Ringfinger ein Whats Up Nails Crosses-Stencil zieren.

Getting Spooky_VINYL_01Getting Spooky_VINYL_02

Dann nahm ich erneut Black To The Routes und ein Schwämmchen zur Hand, mit dem ich die freien Flächen deckend austupfte. Danach habe ich direkt die Vinyls wieder abezogen, um möglichst scharfe Lackkanten zu erzeugen. Es ist nicht ratsam, den Lack erst trocknen zu lassen und dann das Vinyl abzuziehen. Im schlimmsten Fall zieht ihr euch das gesamte Dekor wieder ab und die ganze Mühe war umsonst.

Getting Spooky_FERTIG_01Getting Spooky_FERTIG_02

Zum Abschluss versiegelte ich alles nochmal mit dem Sally Hansen Insta-Dri.
Fertig ist mein diesjähriges Halloweendesign. Wie gefällt es euch?

Getting Spooky_02

Wo bekommt man Vinyls her?
Nailvinyls gibt es in einer schier endlosen Hülle und Fülle, von Farben und Formen mal ganz zu schweigen. Bis vor kurzem musste man seine Vinyls noch im Ausland bestellen, zb bei Twinkled T oder Whats Up Nails, aber mittlerweile gibt es auch ein paar deutsche Shops, zB:
♦ Svenjas Crafts
♦ Lina lackiert-Shop
♦ Glambee-Vinyls

Getting Spooky_03

Und zum Abschluss zeige ich euch noch ein paar Designs, die ich mit Vinyls gemacht habe:

Getting Spooky_06Raindrops_04Glamful Mud_05LACKphabet_Querstreifen_02Schön schuppig_01Es wird tierisch_04Sometimes elegant_04

8 Kommentare

  1. Das sieht mega schön aus ❤️ Auch die anderen Designs mit Vinyls sins toll, mir liegt das Thema leider gar nicht so. Aber vielleicht liegt es an meiner Ungeduld. Selbst einen schnelltrocknenden TC 25 Minuten trocknen zu lassen, wäre mir nicht in den Sinn gekommen 😀

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