12 Monate 12 Techniken || Waterspotted

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es im Rahmen der 12 Monate 12 Techniken eine relativ einfache Nailarttechnik für euch – und trotzdem habe ich sie bisher erst ein einziges Mal verwendet – Schande auf mein Haupt! Vielleicht erinnert ihr euch an meine Anreise-Nailart vom Bloggerklassentreffen 2017? Dann wisst ihr ja, worum es heute gehen wird.
Nämlich Waterspotted Nails. Als Themenpatin darf ich euch heute die talentierte Anna von @aenn.es vorstellen, ihren Beitrag findet ihr hier, wer sie noch nicht kennt sollte schleunigst mal bei ihr vorbeischauen.

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Obwohl diese Technik wie erwähnt recht einfach ist, sieht man sie doch verhältnismäßig selten, finde ich. Und deswegen durfte sie dabei sein bei der 12 Monate 12 Techniken-Blogparade.

♦ Woher kommt die Waterspotted-Technik?
Den Ursprung der Technik auszumachen, war gar nicht so einfach. Der älteste Beitrag, den ich finden konnte, war dieses Video von cutepolish, aber ob sie diese Technik erfunden hat, weiß ich nicht. Leider nennen viele diese Technik (fälschlicherweise) auch Watermarble, aber nach meiner Auffassung ist das schon was anderes, den bei der Waterspotted-Technik wird nur eine einzige Farbe pro Durchgang ins Wasser gegeben. Zudem werden hierbei keine Muster gezogen, sondern die Lackoberfläche mit Hilfe von alkoholischen Lösungen aufgerissen. Beim Watermarble entstehen ja bunte Muster.

♦ Wie geht die Waterspotted-Technik?
Nun, zugegeben, von den Grundmaterialen sind sich Waterspotted Nails und Watermarble schon ähnlich. Ihr braucht:
◊ Tasse oder Becher
◊ destilliertes, zimmerwarmes Wasser (oder Kondenswasser aus dem Trockner), gerne etwas mehr davon
◊ zimmerwarmen Lack
◊ alkoholhaltige Flüssigkeit, zB. Deo, Haarspray oder Parfüm (sollte schon gut riechen, sonst gibts Kopfweh)
◊ Zahnstocher, Wattepad, Wattestäbchen o.Ä.

Wenn ihr alles parat habt, kann es ja auch schon losgehen!
Bevor ihr zum Waterspotten übergeht, sollet ihr zunächst Nägel mit einem Design oder einer Wunschfarbe gestalten. Ob Gradient, Smooshy Nail, Watermarble oder unifarben….das bleibt ganz euch überlassen. Ich entschied mich für einen Gradient aus den Catrice ICONails Donut Worry Be Happy, Keep Calm and Pink und For the Berry First Time.

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Diesen ließ ich trocknen und versiegelte ihn zunächst mit einer Schicht schnelltrocknenden Topcoats, um die Übergänge fließender zu bekommen. Dann pinselte ich grooooßzügig Liquid Latex um die Nägel und halb den Finger hoch und ließ es trocknen. Damit es beim Eintauchen nicht zusammenklebt, schmierte ich noch ein klein wenig Nagelöl dran.

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Dann goß ich das Wasser in den Becher und tropfte 3 Tropfen des Catrice ICONails Go for Gold! hinein, die sich toll und gleichmäßig ausbreiteten. Jetzt schnappte ich mir ein Parfüm und sprühte 5 Pumpstöße auf die Oberfläche, bis der Lack schön aufgerissen war. Abhängig von eurem Sprühmedium kann es nötig sein, dass ihr euer Wasser zwischendrin mal wechseln müsst, da schon zuviel Alkohol enthalten ist und der Lack sich nicht mehr schön ausbreitet.

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Nun tauchte ich jeweils zwei Finger hinein – man kann hier auch einzeln arbeiten oder alle auf einmal, je nachdem, was einem lieber ist – und fischte mit meinem Watermarble-Lollipop die Lackreste von der Wasseroberfläche, ehe ich die Finger wieder herauszog.

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Nun noch runter mit dem Liquid Latex, ein bisschen CleanUp, und schon durfte der Topcoat ran. Ich nahm hierfür den Catrice Matt&More zur Hand.

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Fertig sind die Waterspotted Nails.
Und wer sich das Ganze nochmal „in bewegt“ anschauen mag: Hier, bitteschön 🙂

https://www.youtube-nocookie.com/embed/U3LrvnG11LU

Waterspotted Nails sind meiner Meinungt nach eine ziemlich coole, aber selten gesehene Technik, obwohl sie ja doch recht unkompliziert ist. Ich finde, man kann sich hierbei in der Farbgestaltung richtig doll austoben, ich habe euch mal ein paar Beispiele auf Swatchsticks gemacht.

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Ein weiteres Beispiel findet ihr unter anderem bei Steffi, Jasmin und Laura – lustigerweise haben sich alle drei für Beach Nails entschieden. Und, ich weiß ja nicht, wem es aufgefallen ist: mein Endergebnis sieht versehentlich ein wenig aus wie das Rosinagold von Stickergigant. Huppsi. Sorry, Sina ♥

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Wie findet ihr die Technik? Habt ihr Waterspotted Nails schonmal gemacht oder ist euch das zuviel Sauerei?

0 Kommentare

  1. Sieht super aus, mir gefällt die Kombi grün/gold total 😍 Ich mag waterspotted Nails, war mein erstes Tutorial am Blog, weil ichs so angenehm easy finde und es immer unplanbar cool aussieht 👌🏼

  2. Wunderschön!

    Ich wollte sowas schon immer machen, bin aber noch nie dazu gekommen, und jetzt habe ich einen Grund. Eine größere Sauerei als beim Watermarbeln wird es ja wohl kaum 😉

  3. Dein Design ist wirklich richtig, richtig schön geworden! ♥
    Ich habe in letzter Zeit zwar mal Waterspotted gemacht. Einmal lief es super, das andere mal ging es gar nicht. Lag vielleicht am Lack. 😀 Jedenfalls freue ich mich schon drauf, mich diesen Monat nochmal ranzuwagen. 🙂

  4. Das sieht toll aus! 🙂 Ich habe die Technik glaube ich einmal ausprobiert, aber da ist es nichts geworden. Vielleicht wage ich mich demnächst mal wieder ran! 🙂

    LG, Julia

    • Unbedingt probieren! Ich glaube, es hängt viel davon ab, welchen Lack man benutzt. Bei dem Blau-Weißen Swatchstick zB habe ich essies benutzt, die gingen wirklich sehr sehr gut!

  5. Ganz toller Blogbeitrag!😍❤ Das probiere ich auch mal aus.☺☺ Eine Frage habe ich: Muss man wirklich destilliertes Wasser benutzen? 🙈 Das würde auch erklären, warum watermarbleing bei mir nie funktioniert🙈
    Einfach traumhaft schön, da fühle ich mich geehrt, dass es dich an mein Design erinnert!😍☺

    • Also wenn du in einer Gegend wohnst, in der das Wasser sehr kalkarm ist, könnte es auch mit Leitungswasser funktionieren. Da wir hier aber sehr hartes Wasser haben, habe ich mit destilliertem Wasser die besten und „stabilsten“ Ergebnisse erzielt.
      Und ein dicker Dank an dich, dass du auf meinem Blog vorbeigeschaut hast – das ehrt wiederum mich 🙂

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