12 Monate 12 Techniken || Dotticure

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Hallo ihr Lieben,
habt ihr alle eure Halloweenfeierlichkeiten gut verkraftet? Ja? Dann seid ihr sicher bereit für das neue Technikthema der 12Monate12Techniken-Blogparade. Um es euch etwas katerfreundlicher zu gestalten, habe ich eine – zugegeben – recht einfache Technik für euch parat: Dotticure.
Lustigerweise habe ich – obwohl die Technik recht einfach ist – relativ wenige Dotticures gemacht. Hier findet ihr alle bisherigen Nailarts aufgelistet.

Bevor ich euch mein heutiges Design zeige, kommt noch ein kleines bisschen Theorie. Da Dotticures aber schon weitläufig bekannt sind, halte ich mich diesmal recht kurz.

Was ist eine Dotticure und woher kommt sie?
Der Begriff Dotticure kommt aus dem Englischen und ist nichts weiter als eine Wortkombination. Aus dot und manicure – also Punkt und Maniküre – wird eine Dotticure (Pünktchenmaniküre). Wer die Idee zu dieser Nailarttechnik hatte, konnte ich leider nicht herausfinden, das älteste YouTube-Video dazu ist auch erst fünf Jahre alt. Ich denke, dass es da schon weitaus ältere Beiträge gegeben hat.

Was brauche ich für eine Dotticure?
Dotticures sind sehr gut für Lackieranfänger geeignet, da man hier kaum Equipment braucht. Neben (mindestens) zwei Farblacken benötigt man nur noch ein Werkzeug, um die Punkte zu setzen. Am gängigsten sind die sogenannten Dotting Tools, die man in allerlei Onlineshops findet. Meist werden diese direkt im Set angeboten, in der Regel sind fünf Dotting Tools mit je zwei Seiten enthalten, sodass man auf zehn verschieden große Metallkugeln zurückgreifen kann.
Wer erst einmal kein Geld für Dotting Tools ausgeben möchte, kann zunächst auch erst einmal auf ein paar „Hausmittel-Alternativen“ zurückgreifen, die da wären:
◊ Rosenholzstäbchen
◊  Zahnstocher
◊ das runde Ende einer Haarklammer/Bobby Pin
◊ das Ende eines Pinselstiels
◊ das Graphitende eines Bleistiftes (das sollte man aber mit Klarlack bepinseln, sonst gibt es unschöne Flecken 😉 )
◊ den runden Kopf einer Stecknadel (aus Verletzungsschutz empfiehlt es sich, das spitze Ende im Radiergummi eines Bleistifts zu versenken)
◊ ein Kugelschreiber, dessen Mine leer und sauber ist

Desweiteren braucht ihr eine Silikonmatte, einen Joghurteimerdeckel, eine Klarsichtfolie oder ein einfaches Blatt Papier.

Wie geht eine Dotticure?
Die Motivauswahl für eine Dotticure ist manchmal gar nicht so einfach. Von einfachen Linien über kleine Ornamente bishin zu Fullcover-Designs ist alles möglich. Ob nun einfach und akurat oder wild durcheinander – bei Dotticures ist für jeden Geschmack etwas dabei. Für welche Designs ihr euch entscheidet, ist natürlich eure Sache 😉 das Grundprinzip einer Dotticure ist aber bei allen das Gleiche:
◊ Basisfarbe lackieren und gut trocknen lassen
◊ Lacktropfen eurer zweiten (dritten, vierten…) Farbe auf die Silikonmatte/Klarsichtfolie/Joghurtdeckel/Papierbogen setzen
◊ mit Dotting Tool (oder Alternative) bis etwa zur Mitte der Kugel in den Lack tauchen
◊ Punkt auf den Nagel setzen, dabei darauf achten dass die Kugel ein bisschen über dem Nagel schwebt, dadurch werden die Punkte runder
So verfahrt ihr dann mit allen Punkten und Farben, die ihr setzten wollt. Es empfiehlt sich, nach ein paar wenigen Punkten euer Dotting Tool mit Nagellackentferner und Küchenrolle zu reinigen, da der überschüssige Lack schnell an der kleinen Kugel festkrustet und den Auftrag erschwert. Für mich hat sich hier der Griff zur Küchenrolle bewährt, da Wattepads gerne mal an den Materialkanten der Metallkugen hängen bleiben und anfangen zu fusseln. Das erschwert einen sauberen Punkteauftrag doch mehr, als man denkt.
Sobald ihr zufrieden seid – und eure Pünktchen getrocknet sind – versiegelt ihr das Ganze noch mit Topcoat. Fertig ist eure Dotticure! 🙂
Und damit es auch was zum angucken gibt, zeige ich euch jetzt meine heutige Variante.

Die Basis
Ausgangsbasis für meine Dotticure war der bezaubernde Catrice ICONails All Roads lead to the Ocean. Ein wundervolles, metallischen Tiefblau, das je nach Licht schon fast schwarz wirkt. Obwohl eine Schicht schon fast ausreichend war, lackierte ich lieber noch eine zweite. Für das Gefühl, ihr wisst Bescheid.
Getrocknet ist der Lack vorbildlich schnell, wieder einmal hat Catrice bewiesen, dass die ICONails richtig tolle Lacke sind. Ich mag die wirklich sehr. Übrigens habe ich dieses Blau schon bei meinem Ruffian Nails-Technikbeitrag verwendet, da sah das auch schon so edel aus. Hach.

Die Nailart
Für die Punkte benutzte ich Go for Gold, ebenfalls ein Catrice ICONails, sowie meine Dotting Tools von piCture pOlish. Als Design wählte ich einen Mix aus versetzten Linien, die ich mit kleiner werdenden Kugeln vom Nagelrand zur Nagelmitte hin platzierte.

Leider hatte ich beim Mittelfinger nicht so viel Gefühl für Lackmenge und mein Dotting Tool, sodass ein paar der großen Punkte miteinander verschmolzen sind. Auf den anderen Fingern habe ich das besser hinbekommen. Naja, Übung macht den Meister, und so, nicht wahr?

Das Finish
Natürlich darf der Topcoat nicht fehlen, und bei zwei metallischen Lacken war es von vornherein klar, dass ich mattieren wollte. Also fiel meine Wahl auf den essie Matte about You.
Und schon ist das Pünktchendesign fertig. Natürlich darf der Form halber das Video nicht fehlen, also ab dafür:

Sieht gar nicht so schwer aus, oder? Ich jedenfalls mag Dotticures echt gern – und irgendwie hat mich das Sinnieren für den heutigen Beitrag etwas beflügelt, sodass einige Designideen entstanden sind, die ihr sicher bald noch zu sehen bekommen werdet.
Mögt ihr denn Dotticures oder ist euch das doch zu zeitaufwändig? Falls ihr #ProDotticures seid: mögt ihr dann geordnete Designs lieber oder kreuz und quer gesetzte Punkte?

10 Kommentare

  1. Ich liebe das blau auch so sehr! <3 Mattiert ist es ja auch total schick! Ich mag sowohl durcheinander, als auch geordnete Punkte. Ich mag Punkte sowieso. Egal worauf, auf Nägeln, auf Klamotten, Küchengeräte…. Gepunktet ist immer gut!

    LG Ines

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