12 Monate 12 Techniken || Blobbicure

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Hallo ihr Lieben,
man mag es kaum glauben, aber es ist soweit: das letzte Thema der 12 Monate 12 Techniken-Blogparade steht an. Bevor ich euch mit dem Wissen rund um die Blobbicure überschütte, möchte ich an dieser Stelle erst einmal DANKE sagen an alle, die an der Challenge teilgenommen und fleißig zu den jeweiligen Themen mitgepinselt haben ♥ ich weiß, dass manche Techniken wirklich nicht so einfach waren, daher freue ich mich über jedes einzelne Design von euch. Ihr seid toll ♥

Nun aber zurück zum Geschäft. Um Blobbicures soll es heute gehen.

Woher kommt die Blobbicure?
Der Name Blobbicure setzt sich zusammen aus dem englischen blob (=Klecks, Tropfen) und manicure (=Maniküre) – also eine Tropfenmaniküre. Der Unterschied zu einer Dotticure besteht darin, dass die Form der Tropfen eben bewusst nich kreisrund sein sollen, sondern unförmig. Wo die Blobbicure ihren Ursprung hat, konnte ich leider nicht ausfindig machen (da sag mal noch einer, dass das Internet alles wisse…). Der älteste Blogpost, den ich finden konnte, stammt aus dem Jahr 2014, ebenso wie das erste YouTubevideo von Watermarble-Queen Colette aka My Simple Little Pleasures.

Was braucht man für eine Blobbicure?
Da ich mich bisher nur einmal an eine Blobbicure gewagt hatte, musste ich im Vorfeld bei der Lackfindung etwas herumprobieren. Dafür habe ich einfach ein paar Swatchsticks benutzt, die sind im Bezug auf Fließgeschwindigkeiten der Lacke dem Naturnagel einfach am ähnlichsten. Auf der Nailartmatte war mir das Ergebnis zu verfälscht. Dabei kam ich zu folgenden Erkenntnissen:
◊ der Basislack sollte in zwei Schichten decken
◊ die Lacke sollten relativ dünnflüssig sein (evtl. kann man mit Nagellackverdünner nachhelfen)
◊ die Lacke sollten keine Schnelltrockner sein
Für eine Blobbicure braucht ihr mindestens zwei Farben eurer Wahl, die Finishes könnt ihr wählen wie ihr möchtet. Desweiteren benötigt ihr die Basics wie Base-und Topcoat, Cleanuppinsel und eventuell ein Dotting Tool.

Wie geht eine Blobbicure?
Nachdem man bei einer Blobbicure recht zügig arbeiten muss, folgt jetzt erst mal nur ein schriftliches Tutorial. Im Video weiter unten im Beitrag seht ihr dann aber natürlich noch einmal alles in bewegt.
1. Tragt einen Basecoat eurer Wahl auf
2. Lackiert eine Schicht eures Basislackes, in meinem Fall Jammin‘ von ChinaGlaze, und lasst diese trocknen.  Währenddessen schraubt ihr schon mal den zweiten Lack auf (oder eben die alle, die ihr verwenden möchtet).
3. Lackiert eine zweite, sehr großzügige Schicht des Basislackes und lasst diese nicht trocknen. Nehmt nun den Pinsel eurer zweiten Farbe zur Hand (in meinem Fall White on White von ChinaGlaze) und setzt Tropfen davon in den noch feuchten Lack auf eurem Nagel. Wenn ihr mehr Kontrolle über die Lackmenge haben wollt, könnt ihr diesen Schritt auch mit einem Dotting Tool machen. Mir ist das jedenfalls leichter gefallen. Nun sollten sich die Punkte schön ausbreiten. Ob ihr dabei nur kleine Bereiche gestaltet oder die Punkte auf dem ganzen Nagel verteilt, bleibt ganz euch überlassen.
4. Lasst eure Nägel gut trocknen.
5. Versiegelt nun eure Blobbicure mit einem Topcoat eurer Wahl, in meinem Fall war das der SuperChic Marvel Topcoat.

In bewegten Bildern sieht das dann etwa so aus:

Wie ihr sehen könnt, war meine Lackwahl nicht unbedingt die beste. Zumindest an dem Tag ist der Jammin‘ irgendwie schneller getrocknet als auf dem Probeswatchstick. Das hat mich tatsächlich ein bisschen geärgert, die Farbkombination hat mir nämlich richtig gut gefallen. Deswegen zeige ich euch jetzt einfach noch ein paar Bilder davon.
Ich hoffe, ihr konntet im Rahmen der Challenge einiges lernen, oder habt euch an gänzlichst neue Techniken herangetraut. Lasst mich doch in den Kommentaren gern wissen, wie euch die Challenge insgesamt gefallen hat, hat sie zu lange gedauert, habt ihr sie irgendwann vergessen, oder oder oder. Feuer frei im Kommentarbereich 😀

6 Kommentare

  1. Die Challenge war wirklich toll. 🙂 Leider habe ich irgendwann den Anschluss verloren durch mein Lacktief Mitte des Jahres… aber ich habe sie gerne verfolgt! 🙂 ♥
    Blobbicure ist ja so eine Technik, mit der ich nichts anfangen kann, weil ich die Optik einfach so gar nicht mag. 😀

  2. Liebe Steffy, ich habe diese Challenge geliebt! Ich habe Neues ausprobiert und Bekanntes, was mich selber bisher nicht so gereizt hatte. Ich war überrascht, was man alles machen kann, was mir dann doch an Techniken gefallen hat und wieviele neue Ideen entstanden sind! Es war für mich wirklich sehr bereichernd und die Challenge hat mir bisher am besten gefallen! Danke, für diese tolle Idee!
    Dein Blobbicure gefällt mir richtig gut. Ich finde allgemein, dass Blobbicures etwas ganz Besonderes austrahlen. Sie sind irgendwie so …. organisch, erinnern mich irgendwie an Natur und Tierwelt. Giraffen, Krokodile und sonst getupfte Wesen. Das wird nicht mein letztes Blobbicure gewesen sein 🙂

    • Liebe Ines,

      Vielen vielen Dank für dein tolles und liebes Feedback ❤ ich hab mich über jede deiner Teilnahmen irre gefreut, du hast die jeweilige Technik einfach wunderbar umgesetzt ❤ Danke für alles ❤

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