Etheral Lacquer || Feed me Seymore!

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Hallo ihr Lieben,
ja, wie soll ich euch das jetzt sagen? Wie wäre es mit „Ich werde alt und vergesslich.“? Ehrlich, diese Geschichte ist so doof, dass ich sie euch erzählen muss. Ich wollte euch heute eigentlich einen Traum von Lila-Lack zeigen, ein Lack, der den Namen Yps nahezu in die Welt schreit. Ein Lack, der mein Herz von der ersten Sekunde an fest im Griff hatte. Ein Lack, den ich euch uuuuuunbedingt endlich zeigen wollte. Ein Lack, den ich dann doch gar nicht besitze. Könnt ihr euch das vorstellen: ich war mir zu 10000000% sicher, dass ich diesen Lack besitze. Ich habe mein Lackierzimmer drei Mal vor und zurück durchsucht, aber er war einfach nicht da. Einfach. Nicht. Da. Wie das passieren konnte, frage ich mich bis heute. Ich zweifle langsam wirklich an meinem Verstand. Vielleicht sollte ich mein Hirn einfach mal wieder ordentlich füttern. Was mich zum heutigen „Ersatz“-Lack führt, der zwar ganz anders, aber nicht weniger genial ist.
Darf ich vorstellen: Feed me Seymore! von Etheral Lacquer. Ein Indielack, wie er im Buche steht. Hergestellt in Florida,war er der Premierenlack von Etheral Lacquer in der Polish Pickup Box vom August 2018. Bei dieser Box wird im Vorfeld in einer Facebookgruppe über das Thema  der jeweiligen Box bestimmt, zu dem kleine Lackmanufakturen dann eben Lacke kreiieren. Diese kann man dann in einem zeitlich begrenzten Zeitfenster erwerben. Verrückt, was Google einem so verrät, oder nicht? Das Motto der damaligen Box lautete Musicals, und Etheral Lacquer-Inhaberin Meagan entschied sich für eine bekannte Phrase aus dem Film „Der kleine Horrorladen“, den ich in meiner Jugend sogar mal gesehen habe.
Ich für meinen Teil habe Feed me Seymore! allerdings bei Anja @anikibee gekauft. Als sie neulich ein paar Mystery Bags angbot, taten Laura und ich uns aus versandökologischen Gründen zusammen und ließen zwei der Bags zu mir schicken. Bei einem guten Gläschen Wein teilten wir die Beute dann unter uns auf, und der Etheral Lacquer fiel in meinen Besitz. Und ich bin ehrlich: Ich bin nicht traurig drum. Feed me Seymore! hat wahnsinnig viel an Bord: zunächst wäre da eine blaue, leicht petrolfarbene Jellybase. Darin verstecken sich: Multichrome-Pigmente mit einem Shift von Grün über Kuper bishin zu Lila, Flakies und eine Menge feiner Holopartikel.
Und der Lack ist so pickepackevoll, dass er fast ein Onecoater ist. Dennoch war das Cleanup sehr angenehm, da schmierte nichts. Allerdings trocknete der Etheral Lacquer ein bisschen rau und stumpf, sodass ich ihm noch eine Schicht glossy Topcoat gönnte.
Und jetzt kommt der Knüller, wenn ich das so sagen darf: Feed me Seymore! hat sich hervorragend fotografieren lassen. Erlebt man ja auch nicht mehr alle Tage, dass ich das so hinbekomme. 
Könnt ihr den Grünanteil erkennen? Und den Holo? Und die blaue Base?
Hach, ich bin richtig angetan von dem Lack, obwohl er eigentlich gar nicht so typisch ist für mich. Verrückte Welt, ich sags euch…

7 Kommentare

  1. Ich war dabei und es war herrlich! Whoop whoop! Aber Moment Mal….du hast Grün gesagt! Der muss dann wohl eindeutig zu mir. Den hast du mir doch beim Wein unterschlagen XD

    Nene. Der steht dir ganz ausgezeichnet und du bist verliebt. Ist schon okay so.

  2. Der Lack ist wirklich wunderschön! 🙂
    Und mach dir nichts draus, sowas ist mir auch schon passiert. Wenn man sich komplett sicher ist, einen Lack zu besitzen und dann ist er nirgends. Weil man entweder ihn kaufen wollte, er dann aber doch ausverkauft war/kurz vor Abschluss der Bestellung aus dem Warenkorb geflogen ist/etc. oder ich ihn irgendwann einfach aussortiert habe (was ist los mit mir???). 😀

    • So beruhigend, liebe Ida, dass du das auch kennst. Ich dachte wirklich, ich wäre jetzt vollkommen banane xD Mittlerweile habe ich den Lack aber, den hüte ich jetzt wie meinen Augapfel xD

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