Colors by Llarowe || Chasing a Unicorn

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Hallo ihr Lieben,
nachdem es am Montag ja sehr bunt zuging auf dem Blog, wird es heute sehr zurückhaltend. Ich möchte euch heute einen Lack vorstellen, der als „der weißeste Holo aller Zeiten“ bekannt wurde – Chasing a Unicorn von Colors by Llarowe.
Wie ihr euch vielleicht denken könnt, ist es gar nicht so einfach, einen weißen Hololack zu kreiieren – die Krux liegt nämlich darin, dass die Holopartikel von Natur aus silbern sind und somit jedem Lack einen silbernen Stich verleihen.
Daher war Colors by Llarowe so gerissen und hat zum eigentlichen Lack noch eine Color Correcting Base herausgebracht. Im Grunde ist die aber nichts anderes als ein weißer Lack, wobei die Base recht jelly ausgefallen ist. Davon lackierte ich zwei Schichten, und die waren alles andere als deckend. Ich denke, da hätte es ein normaler weißer, gut deckender Lack auch getan, beispielsweise der White Wild Ways von essence. Darüber lackierte ich dann eine Schicht vom eigentlichen Hauptakteur. Da ich Angst hatte, dass ein Topcoat vielleicht den Weißanteil hoch holen könnte, beließ ich es bei den dreien Schichten. Normalerweise sind die ja auch genug.
Wie ihr sehen könnt, besteht Chasing a Unicorn aus einer milchig weißen Base mit ganz feinen Holopartikeln darin. Irgendwie mag ich dieses Finish ja nicht so, schon bei Maiden’s Patience hatte ich das Gefühl, dass der Weißanteil im Lack die Holopower trübt. Dieses Gefühl bestätigte sich dann auch beim Fotografieren, den Holoschimmer konnte ich partout nicht herauskitzeln. Nicht einmal am nächsten Tag im direkten knallenden Sonnenlicht hat es ge-holo-t. Das war schon sehr ernüchternd.
Apropos nächster Tag. Obwohl ich ja eigentlich „nur“ drei normale Schichten lackiert hatte und mir danach noch einiges an Zeit ließ, hatte ich am nächsten Morgen in beinahe jedem Nagel Bettdeckenabdrücke. Das hatte ich schon lange nicht mehr, zumal die Anzahl der Schichten ja wirklich nicht exorbitant hoch war. 
Als einzigen Pluspunkt möchte ich hier die wirklich gute Haltbarkeit des Colors by Llarowe nennen. Obwohl ich ja, wie erwähnt, auf Topcoat verzichtet hatte, und den Lack mittlerweile vier Tage trage, habe ich weder Anzeichen von Tipwear noch Chipping. Das ist wirklich bemerkenswert.
Abschließend weiß ich ehrlich gesagt nicht, was ich von Chasing a Unicorn halten soll. Wenn ich überlege, dass ich einen gleichen bzw. besseren Look mit einer guten weißen Base und einem guten holografischen Topcoat – beispielsweise dem F.U.N Lacquer Diamond – nachbasteln könnte, würde es mich sehr ärgern, wenn ich den Originalpreis von ca. 13€ pro Lack(!) bezahlt hätte. Zu meinem Glück hatte ich die beiden in Lottes Instasale für einen relativ guten Preis erstanden, aber ich denke, ich werde mich von den beiden wieder trennen. Apropos Lotte: bei ihr findet ihr auch Swatches von dem Duo, schaut doch mal bei ihr vorbei.
Was denkt ihr? Ist Chasing a Unicorn sein Geld wert, oder würdet ihr den Look auch eher nachbasteln? Und was war euer größter Lackfehlkauf, den ihr bisher getätigt habt?

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