Nailsreloadedchallenge || Pastell

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Hallo ihr Lieben,
wie auch schon die letzten beiden Sonntage gibt es heute wieder ein Design für Lenis Nailsreloadedchallenge. Das Thema lautet Pastell und passender könnte es kaum gewählt sein. Draußen scheint die Sonne in vollen Zügen, das Thermometer kletterte am Freitag schon auf muckelige 15°C und es wäre so schön draußen, wenn wir nicht alle (sofern möglich) zuhause bleiben müssten. Daher wird es den Frühling 2020 vorerst mal nur in Form von Nagellack und leichten, soften Farben geben. Aber immerhin ist das ja auch besser als gar nichts, oder? Was ich also für Lenis Challenge lackiert habe, verrate ich euch natürlich jetzt.

Die Basis – Bunt wie ein Tulpenstrauß
Das größte Problem an dieser Pastellthematik war tatsächlich die Auswahl der Farben. Ich dachte eigentlich, dass ich gar nicht so viele Pastelltöne in meiner Sammlung hätte. Tja, Pustekuchen, da wurde ich doch tatsächlich eines Besseren belehrt. Vor allem bei den günstigen Drogerielacken tummelten sich da heiße Anwärter auf dieses Nailart und da ich mich partout nicht auf eine Farbe festlegen wollte, entschied ich, dass ich einfach fünf verschiedenen Basisfarben nehmen würde. Mein Nailart, meine Regeln – das Leben kann manchmal doch recht einfach sein.
Erfreulicherweise fand ich in meinem essence-Sortiment besonders viele Pastelltöne – ich bin ja schon ein kleiner Monk und freue mich sehr, wenn möglichst viele (und am besten alle) Lacke eines Nailarts von der gleichen Marke stammen. Fragt mich nicht, woher ich das habe, ich würde es selbst gern wissen. Für den Daumen wählte ich zunächst My Hula Hoop, ein ganz zartes Hellrosa. Write on my Chalkboard, ein helles Grün, lackierte ich auf den Zeigefinger, dicht gefolgt vom softorangenen Ice Cream Party auf dem Mittelfinger. Whisper of Spring, ein namentlich mehr als passendes Fliederlila mit feinen Schimmerpartikeln, die man aber wirklich nur bei ganz genauem Hinsehen erkennen kann, durfte auf den Ringfinger. Und ein Teilnehmer aus dem Botaniknailart für die Challenge, nämlich das schöne Mintgrün Everybody say Yeah, rundete das Quintett auf dem kleinen Finger ab. Da die Deckkraft bei einigen Lacken nicht die allerbeste war, lackierte ich jede der Farben drei Mal. Zum Glück trockneten selbst die älteren Lacke noch recht zügig, sodass ich bald mit dem Nailart weitermachen konnte.

Das Nailart – Different, different but same
Ich weiß, dass der Spruch eigentlich genau anders herum gehört – in meinem Fall macht er aber so irgendwie mehr Sinn. Denn das große Ziel war es nun, die fünf verschiedenen Basisfarben zu einem in sich geschlossenen, stimmigen Nailart zusammenzubringen. Und das wollte ich durch zwei weitere Farben bewerkstelligen: Schwarz und Weiß. Ich gebe zu, die Idee zu dem Nailart ist nicht neu und innovativ – schon oft habe ich sie bei den unterschiedlichsten Nailistas in diversesten Farbkombinationen gesehen (und auch mir schwirrt bereits eine weitere durch den Kopf) und trotzdem wurde ich nicht müde, sie anzusehen. Also wurde es höchste Eisenbahn, dass ich sie auch endlich mal auf meine Nägel bringe. 
Dazu griff ich zunächst zum für mich besten weißen Nagellack, den es in der weitläufigen Drogerie gibt: dem Wild White Ways, natürlich von essence. Mit Hilfe eines feinen Schlepperpinsels lackierte ich damit geschwungene, spitz zulaufende Flächen auf meinen Nagel. Dabei wählte ich die Anfangsposition und Verlaufsrichtung ganz zufällig, wie es sich gerade einfach am Besten angefühlt hatte.
Vielleicht ahnt ihr jetzt schon, wohin die Reise geht? Wir sind auch gleich am Ziel, versprochen!
Für den letzten Nailartschliff brauchte ich nur noch ein paar Dottingtools sowie Black is back, das klassische essence-Schwarz. Auch die Punkte setzte ich frei und spontan aus dem Bauch heraus auf die Nägel: mal auf die weiße Fläche, mal daneben, mal größere Punkte, mal kleinere. Ich kann euch eines verraten: solche „planlosen“ Nailarts können richtig Spaß machen. 
Nun musste ich ja nur noch Topcoat auftragen. Mittlerweile gehe ich bei Nailarts hier immer nach dem gleichen Schema vor: erst eine Schicht eines wasserbasierten Lackes (beispielsweise der Peeloffbasecoat von ÜNT oder ein No Smudge-Topcoat aus dem Stampingbereich) auftragen und trocknen lassen. Und erst jetzt kommt ein normaler glossy oder matter Topcoat darüber, in diesem Falle der Lacura von Aldi Süd. Die Zwischenschicht des wasserbasierten Lackes verhindert, dass die Lösungsmittel im Topcoat die Lacke des Designs wieder anlösen und verschmieren. Seit ich diesen Trick kenne, geht mir im finalen Schritt kein Design mehr kaputt – falls ihr das noch nicht probiert habt, müsst ihr das unbedingt nachholen.
Und mit diesem kleinen Tipp bin ich auch schon am Ende meines Pastellnailarts angekommen. 
Wie steht ihr eigentlich zu Nailarts, deren Basisfarben sich stark unterscheiden, und durch das Nailart an sich dann aber doch irgendwie stimmig zusammenfügen? Mögt ihr sowas oder ist euch da insgesamt zuviel Trubel auf den Nägeln? 

2 Kommentare

  1. Da hatten wir ja bei diesem Thema die gleiche Muse, die uns geküsst hat 😉 Zumindest sind sich unsere Designs farblich sehr ähnlich. Mittlerweile liebe ich Nailarts, bei denen die Basisfarben unterschiedlich sind. Da ist gleich mehr los und trotzdem sieht es stimmig aus.

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