Nailart || Hawaiian Shirt Mani Friday Vol. 1

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Hallo ihr Lieben,
vielleicht kennt die ein oder andere von euch Magda @redheadnails noch aus dem Birthday Collab-Design von vor ein paar Wochen? Die Gute hat aktuell auf Instagram eine ganz witzige, easy-going-Challenge am Laufen: den Hawaiian Shirt Mani Friday. Ich glaube, wir alle kennen diese skurillen, schrillen Hawaiihemden, die nicht selten in einer Reizüberflutung enden, oder? Diese Hemden sind aber auch für etwas gut, sie dienen nämlich perfekt als Nailartinspiration, da der Farbzusammenstellung kaum Grenzen geboten sind. Das Ziel hinter der „Challenge“ ist es, möglichst viele kreative und farbenfrohe Nailarts zu sammeln, und in dieser Woche bin ich erstmals dabei. Was ich für den Auftakt lackiert habe, zeige ich euch jetzt.

Die Basis – vom Sonnenschein geküsst
Wenn ich an Hawaii denke, dann denke ich sofort an Strand und endlosen Sonnenschein. Da war es wohl mehr als naheliegend, dass die Basis für mein erstes Hawaiihemddesign ein sonniges Gelb werden würde. Meine Wahl fiel auf Sunny Side Up von eddingL.A.Q.U.E, der stand nämlich schon viel zu lange unlackiert im Regal und – im Gegensatz zu Hello Sunshine von Trind – verfärbt der wenigstens meine Nägel nicht. Obwohl der eddingL.A.Q.U.E in den gewohnten zwei Schichten deckte, war ich nicht mehr ganz so zufrieden mit der Performance des Lackes – im Regelfall sind die eddingL.A.Q.U.E nämlich schön cremig und lassen sich toll kontrollieren, Sunny Side Up aber war ziemlich flüssig. Ich fürchte, dass man ihm da das fortgeschrittene Alter doch etwas anmerkt.
Als ob das nicht schon sommerlich genug wäre, kam direkt noch ein Neuzugang zum Einsatz: ich kann es mir gar nicht genau erklären, wie das eigentlich passieren konnte, aber vor wenigen Wochen durfte Sunny Business von essie aus der namensgleichen Kollektion bei mir einziehen. Im Laden sah ich einen strahlenden gelben Lack mit silbrigem Schimmer und da Gelb bei mir dieses Jahr irgendwie etwas höher im Kurs steht als für gewöhnlich, durfte er eben mit. Zuhause ereilte mich dann die ernüchternde Einsicht, dass die Deckkraft von Sunny Business ziemlich bescheiden und er somit wohl eher als (doch recht teurem) Topper über einem anderen Lack besser geeignet war. 
Wie man hier nach nur einer Schicht des Sunny Business gut erkennen kann, schwächt er durch den silbrigen Schimmer die Leuchtkraft des eddingL.A.Q.U.E schon ziemlich ab. Für meine Nailartidee kam mir das aber ganz entgegen.

Das Nailart – Willkommen im hawaiianischen Dschungel
Der erste richtige Nailartschritt war inspiriert von Steffis Challengedesign zum Thema Green Garden. Das weiße Chevronmuster in Kombination mit dem Gradient gefiel mir besonders im gelblichen Farbbereich supergut, sodass ich schon da entschied, Gelb und Weiß unbedingt mal zusammenbringen zu müssen. Um ehrlich zu sein, hatte ich das sogar bei dem nicht-gezeigten Summer Lovin‘-Design schon auf einem Nagel drauf, und das war mit Abstand mein Lieblingsnagel des Designfails gewesen. Wer mich aber kennt und in den letzten Wochen aufmerksam verfolgt hat, der weiß auch, dass ich derzeit bei Stampings nur schwer an mich halten kann.
Daher ist es wohl kaum verwunderlich, dass über das Chevronmuster – gestempelt mit der Fashionista 04 und White Knight von Moyou – eine ganze Ladung Blätter sowie auf Daumen und Mittelfinger auch feine, aber kaum sichtbare Linien kamen. Diese stammten von den Tropical 23, 34, 35 und 36-Platten, als Stampinglacke wählte ich Icy Jade, Winter Green, Fresh Basil, Pine Tree, Cheeky Cactus, Kiss the Frog und Turquoise Mint
Ich mochte das Gesamtbild eigentlich ganz gerne, versiegelte das Nailart mit No Smudge- und Lacura-Topcoat, machte meine Fotos und schickte, weil wir das immer mal wieder tun, ein Bild davon an meinen trusty Nailart Consultant. Ihre Rückmeldung bestand aus einem „Hmm, irgendwie fehlt da noch ein bisschen Bäääms.“
Zu meinem Glück hatte ich das Nailart noch auf den Nägeln, sodass ich mich der Bäääms-Sache noch annehmen konnte. Kurzentschlossen fischte ich Red Lorry, Kiss me Quick und Black Knight aus der Schublade, denn auf der Tropical 35 fand ich eine Hibiskusblüte in Layered Stamping-Ausführung. Hibiskusblüten und Hawaii – ja, das passte doch ganz gut zusammen. Versiegelt wurde das Ganze dann noch einmal mit No Smudge- und Lacura-Topcoat und endlich war das erste Hawaiian Shirt Mani Friday-Design im Kasten.
Und jetzt erbitte ich mal eure ungeschönte Meinung: welche Variante gefällt euch besser? Die mit Blüte oder die ohne? Und was denkt ihr so über Hawaiihemden? Go oder No go? Ich muss ja sagen, dass ich mich langsam daran gewöhnt habe, da ein Teil meiner männlichen Kollegen jeden Freitag mit diversen Hawaiihemden in der Arbeit erscheint. Anfangs fand ich das ja ultraschräg, aber vielleicht sollte ich mir die Hemden mal genauer anschauen und Inspirationen davon für die Challenge ziehen.  Mal sehen, wann ich das nächste Mal mitmache, prinzipiell hätte ich ja schon die nächsten Farbkombinationen im Kopf, aber die Texturen erweisen sich noch als etwas schwierig…

4 Kommentare

  1. Ein super schönes Design. 🙂 Ich glaube, mir gefällt es ohne Blüten besser, aber mit passt es besser zum Hawaii-Thema 😀 ICh will auch unbedingt noch bei der Challenge mitmachen. Vielleicht schaffe ich es ja im August!

  2. Die Challenge Idee ist ja mal mega witzig. 😀 Da kann man sich echt austoben.
    Ich mag dein Design in beiden Varianten. Die ohne Blüten ist etwas… normaler/schicker würde ich sagen. Mit den Blüten ist es over the top, aber für das Hawaiihemden-Thema perfekt. 😀

    • Hawaiihemden sind von Natur aus ja auch over the top, da ist das schon legitim 😀 Ohne Blüten erinnert mich das Design auch sehr an Lauras Wiesengün bzw Steffis Umsetzung davon in ihrer Challenge…fast schon copycatwürdig, das Ganze hier 😀

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