Mystery Polish || Alina

[unbeauftragte Werbung // Markennennung]

Hallo ihr Lieben,
kennt ihr das auch – ihr scrollt durch Instagram und stolpert über eine Lackmarke, von der ihr vorher noch nie gehört habt und von der ihr auch gar nicht wisst, woher genau die Marke eigentlich kommt und wer dahinter steckt? So ging es mir vor zwei Jahren, als ich das erste Mal von der Marke Mystery Polish Wind bekam – meine liebe Sandra @lilalack.de hatte damals den wunderschönen gleichnamigen Lack auf dem Bloggerklassentreffen lackiert (leider ohne Bildmaterial, aber hier könnt ihr mitschmachten) und ja, ich war direkt ein bisschen verliebt. Leider wird diese Liebe wohl unerwidert bleiben, denn Sandra ist nicht mehr erhältlich. Aber, zu meinem Glück – oder dem Pech meines Geldbeutels – hat Mystery Polish ja noch weitere Lacke im Sortiment, und daraus möchte ich euch heute Alina vorstellen.
Ganz ähnlich wie bei Zoya haben auch die Mystery Polishes ausschließlich weibliche Vornamen als Lacknamen – ein doch recht geschickter Schachzug, wie ich finde. Und ich hoffe ja, dass es eines Tages einen wunderschönen (Lila)Lack namens Stefanie geben wird – mein Zoya-Pendant ist nämlich nicht so mein Fall.
Kommen wir nun aber wirklich zu Alina. Im Fläschchen macht die Gute schonmal einen recht soliden Eindruck. Die Basis des Lackes bildet ein sehr jeansfarbiges Mittelblau, das eine nur ganz leicht Crelly-angelehnte Textur hat. Zum Hingucker wird Alina aber erst so richtig durch die richtig großen Flakies, die in dem Lack stecken.
Und ihr wisst ja, dass ich meine Flakies am liebsten mattiert habe, also bekommt ihr heute auch die volle Ladung Mattlack gratis dazu. Gern geschehen.
Was ich allerdings so gar nicht mochte, war die Lackierperformance von Alina. Die Konsistenz des Mystery Polish war nämlich richtig flüssig, fast schon wässrig, und da konnte auch der kleine Weißanteil im Lack nicht viel aushelfen. Ich habe sage und schreibe vier dünne Schichten lackiert, und selbst da konnte man das Nagelweiß noch etwas durchschimmern sehen. Ei ei ei, das war durchaus sehr enttäuschend. Immerhin war die Trockenzeit recht kurz, ich fürchtete schon um meine knapp bemessene Zeit.
Positiv erwähnen möchte ich aber noch, dass sich die Flakies trotz der enormen Größe gut auf den Nägel haben platzieren lassen. Ich hatte zunächst Sorge, ob sie nicht etwas starr sein und von den Nägeln abstehen könnten, aber ganz im Gegenteil, die Flakies haben sich schön glatt an meine Nageloberfläche angeschmiegt. Dafür gibt es dann doch ein kleines Däumchen nach oben.
Ich bin etwas hin und her gerissen, wie ich mit Alina verbleibe. Im Prinzip gefällt mir der Lack schon, Farbe und Flakies passen super in den Alltag zu Jeans, Shirt und Sneaker, gar keine Frage. Aber vier Schichten lackieren zu müssen ist schon eine ordentliche Ansage. Ich bin tatsächlich im Zwiespalt.
Eine letzte Frage ist aber immer noch nicht geklärt: Woher kommt Mystery Polish denn jetzt eigentlich? Und ich kann nur soviel sagen: ich weiß es nicht. Mysteriös, mysteriös. Wenn man die Marke googelt, wird als ziemlich einziger Treffer nur mein lieber Indie-Dealer Nailland angezeigt. Dort steht auch, dass die Lacke in nur sehr kleinen Batches mit einer 5-free EU-Kosmetikverordnungskonformer Nagellackbasis angemischt werden. Außerdem steht bei jedem Lack dabei, dass es ein Nailland-Exclusive Shade wäre. Da formt sich bei mir ja der kleine, aber nicht beweisbare Verdacht, dass Mystery Polish schlicht und einfach die „Hausmarke“ von Nailland sein könnte – weiß da jemand von euch mehr dazu?
Und eine noch viel wichtigere Frage: gefällt euch Alina glänzend oder matt besser?

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