Sally Hansen || Aria Red-y

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Hallo ihr Lieben,
ratet mal, was mir neulich aufgefallen ist: auf (deutschen) Nagelblogs liest man irgendwie kaum mehr etwas über ganz einfache, normale Cremelacke. Warum ist das eigentlich so? Ich hatte kürzlich meine Instagramcommunity gefragt, ob sie denn Swatchbilder von Lacken eher über die Hashtagsuche bei Instagram ausfindig machen, oder doch eher Google und Blogs bemühen. Und die überwiegende Mehrheit nutzt offenbar tatsächlich mittlerweile lieber Instagram. Ich finde das ja schon ein klein wenig schade – nicht zuletzt, weil ich diesen Blog gerne betreibe, sondern auch, weil man (meiner Meinung nach) auf Blogs noch viel detailliertere Informationen über den jeweiligen Lack bekommen kann.
Ich verstehe durchaus, wenn man auf Instagram über den jeweiligen Namenshashtag (sofern er denn gesetzt wurde) in sehr kurzer Zeit sehr viele Kombinationen aus Lack, diversen Hauttönen und Lichtsituationen bekommt. Keine Frage, das ist eine wirklich gute Entscheidungshilfe. Was mir persönlich aber auch immer wichtig ist, ist das Wissen, wie sich der Lack denn beim Auftrag verhält. Wie ist seine Konsistenz? Braucht er lange zum Trocknen oder deckt er vielleicht schon nach einer Schicht? Blutet er beim Cleanup aus oder verfärbt er die Nagelbetten? Solche durchaus wichtigen Informationen findet man bei Instagram leider recht selten (ich nehme mich da ehrlich gesagt aber auch nicht wirklich raus, denn ich vermerke solche Dinge eben hier gesondert auf dem Blog).
Daher nutze ich heute die Chance, um den einfachen Cremelack Aria Red-y von Sally Hansen hier auf dem Blog zu verewigen. Nicht nur, weil das kräftige Pinkrot eine richtige Überraschung war – mit Sally Hansen hatte ich bisher wenig Erfahrung, und auch so ganz generell ist diese Marke bei den deutschen Bloggern recht spärlich vertreten. Die Lackierperformance des Knallerlacks war nämlich auch sehr gut. Aria Red-y deckt beinahe komplett mit nur einer Schicht, und auch die Trockenzeit war richtig gut. Der breit und abgerundete, etwas fester gebundere Pinsel lässt sich beim Lackieren klasse kontrollieren und ich musste auch beinahe kein Clean Up machen. Ich hatte zu Beginn der Lackiersession etwas bedenken, ob mir der Sally Hansen aufgrund der hohen Pigmentierung eventuell die Nagelbetten einfärben könnte, aber weit gefehlt – das Clean Up verlief ebenfalls tadellos.
Die Konsistenz des Lackes war auch schön cremig, was dazu führte, dass sich die Oberfläche richtig gut glatt zog. Leider hat mir dann mein Lacura-Topcoat ein paar Schlieren gezogen, das ist mir aber erst nach dem Fotografieren aufgefallen. Und da ein bisschen Bloggerrealität nicht schadet, hab ich die Streifen auch nicht wegretuschiert. 
Getragen habe ich den Sally Hansen übrigens ganze fünf Tage, die Haltbarkeit hat mich doch auch ein wenig überrascht. Nach dem Ablackieren durfte ich dann auch erfreut feststellen, dass der Lack die Nagelbetten nicht verfärbt – dafür gibt es auch einen Daumen nach oben.
Wie steht ihr zu Reviews und Erfahrungsberichten über einfache Cremelacke? Interessiert euch sowas überhaupt? Lest ihr generell solche Swatchreviews oder macht ihr lieber eure ganz eigenen Erfahrungen mit dem jeweiligen Lack, egal ob nun Creme, Holo, Flakie oder sonstige Finishes?

2 Kommentare

  1. Ich finde die 💅-Blogs super 🙋🏻‍♀️. Instagram ist nett, um mal schnell ein paar Bilder zu gucken, aber ich bin doch eher Leseratte und auch Background-Info-Junkie – da kommt mir so ein liebevoll gestalteter Blog-Artikel doch deutlich mehr entgegen.
    Ist irgendwie auch nicht so „flüchtig“ wie Instagram 😜 Danke für die vielen Infos und tollen Bilder auf Deinem Blog; ich verfolge den regelmäßig – da steckt sicher viel Zeit und Arbeit drin! 😘

    Bitte mehr davon!
    Grüße!
    Susanne

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