Die Nageltante || Maui – Nailwraps aus Österreich

[unbeauftragte Werbung // Produktsponsoring durch Die Nageltante]

Hallo ihr Lieben,
ihr könnt es sicher anhand des Titels schon erahnen: der heutige Beitrag dreht sich um Nailwraps. Viel zu lange ist es her, dass ich mir Nagelsticker aufgeklebt hatte, und diesmal gehe ich tatsächlich meiner bisherigen Stammmarke Stickergigant fremd. Vor einiger Zeit hatte mich die liebe Antonia angeschrieben, ob ich denn nicht Interesse hätte, mal ihre Nailwraps zu testen und was soll ich sagen – ich hatte so meine Gründe, um dieser Frage nachzukommen. Antonia ließ mir bei der Motivwahl freie Hand und nachdem ich mich durch ein schier endloses Meer an Designs geklickt hatte, trudelte auch binnen kürzester Zeit der Umschlag aus Österreich bei mir ein. Ich war sehr gespannt, wie sich die Nailwraps denn so schlagen würden und wählte daher Maui* als ersten Versuchskandidaten.
Das Marmormuster aus Türkisblau, Gold und Weiß gefiel mir online schon sehr gut, und auch in Natura konnte mich die Aufmachung des Designs überzeugen. Da es sich, wie zu erwarten war, großteils um einen Digitaldruck handelte, konnte man bei ganz genauer Betrachtung die Punktrasterung im Motiv erkennen – aber sind wir mal ehrlich, im Alltag kriecht uns ja auch keiner mit den Augen bis direkt auf die Nägel, oder?
Jeder Stickerbogen enthält 8 verschiedene Größen in jeweils zweifacher Ausführung, die Preise liegen zwischen 2,40€ für einfarbige Sticker und 3,60€ für Designsticker. Und das, ich muss es ehrlich sagen, ist wirklich eine Ansage. Logisch ist aber auch, dass ich zunächst etwas Zweifel hatte, ob derart günstige Nailwraps denn auch wirklich was taugen, oder ob das richtiger Schrott ist. Und, kleiner Spoiler vorweg: schrottig sind die Nageltanten-Sticker nicht.
Von der Beschaffenheit in puncto Steifigkeit und Klebefähigkeit erinnern mich Antonias Sticker sehr an die allerersten Stickergiganten, was für mich persönlich bedeutet, dass ich mit dem Anbringen keinerlei Schwierigkeiten hatte. Die Rundungen am Nagelbett ließen sich mit einer scharfen Schere sehr präzise anpassen, und da meine Nägel doch etwas stärker gebogen sind, habe ich auch diese Nailwraps kurz in der Sonne vorgewärmt, dadurch werden sie meiner Meinung nach etwas weicher und schmiegen sich noch besser an die Nagelbetten an. Im Winter kann man dazu auch gern die Heizung benutzen, da scheint die Sonne meist ja nicht mehr so stark.
Grundiert hatte ich die Nägel im Vorfeld mit dem Vorspiel von Stickergigant, als Topcoat hatte ich hier den von Lacura benutzt – als alter Nailwraphase weiß man ja, dass Quick Dry Topcoats nicht so gut geeignet sind. Höchst erfreut war ich auch, dass ich aus dem Bogen tatsächlich beide Hände komplett bestickern konnte – das schrie geradezu nach einem ausgiebigen Zwei-Hände-Test. Und auf den beiden nachfolgenden Bildern zeige ich euch, wie die Nailwraps nach sage und schreibe neun Tagen aussahen:
Ich sage es euch ganz ehrlich: dieses Ergebnis hatte ich bei dem günstigen Preis wirklich nicht erwartet. Dass sich seitlich die Sticker nach neun Mal Duschen, viel Handcreme und Nagelöl etwas anheben, finde ich absolut vertretbar. Die Klebkraft der Sticker war nach wie vor sehr gut, da hatte sich nichts abgelöst. Trotzdem war die Entfernung mit gewöhnlichem Nagellackentferner sehr einfach und schnell.

Was bleibt mir also zu sagen? Mich haben die Nailwraps von Antonia doch sehr überzeugt. Ich bin mal gespannt, ob und wie sich die anderen Designs im jeweiligen Test schlagen werden – die Messlatte hängt auf jeden Fall schon ziemlich hoch. Habt ihr schon Erfahrungen mit den Nailwraps von der Nageltante gemacht? Oder setzt ihr lieber auf die „deutschen Pferde“ von Stickergigant, Miss Sophies und Maniko?

*das Produkt wurde mir kosten-&bedingungslos zugesandt. Dennoch spiegelt die Bewertung zu 100% meine eigene Meinung wider.

6 Kommentare

  1. Wow, die sehen wirklich toll und das Ergebnis nach 9 Tagen ist der Wahnsinn!
    Ich trage nur noch selten Nagelsticker (meine Designs bleiben ja berufsbedingt nur 1-2 Tage auf den Nägeln) und habe noch jede Menge von Stickergigang in meiner Schublade. Neue Nailwraps werden deswegen wohl nicht mehr bei mir einziehen!

  2. Dem kann ich mich leider nicht anschließen, die Sticker sind zur Verarbeitung sehr sehr schlecht geeignet, die Folie auf den Stickern klebt an den Händen wenn man sie ab macht, die Nagelfolie selbst ist viel zu dick, klebt nicht richtig,lässt sich mit sehr viel Mühe nur abfeilen,und mit viel Pech halten die Folie noch nicht mal eine Stunde.. alles in allem selbst diesen günstigen Preis nicht wert. Dann wirklich lieber die teuren von Miss sophie’s, die halten wenigstens.

    • Hallo liebe Elisa,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich finde, gerade in Bezug auf Nagellack und Nagelfolien ist es schwer bis eigentlich unmöglich, allgemeingültige Aussagen bezüglich Haltbarkeit und Verarbeitung zu treffen. Wie du in diesem (und dem späteren) Blogpost zu den Nageltante-Stickern sehen kannst, habe ich die Sticker wirklich mehr als sieben Tage getragen und bei mir(!) haben sie einwandfrei gehalten. Sowas hängt natürlich wie bei so vielem von der eigenen Körperchemie ab – es gibt Leute, die haben von Natur aus so ölige Nägel, dass da einfach gar nichts halten will, auch wenn sie vorher dreimal mit einem Entfetter darüber gehen, und dann gibt es Leute wie mich, da halten Nagelsticker (egal von welcher Marke) einfach mal mehr als sieben Tage.
      Ich an deiner Stelle würde hier nicht pauschal sagen, dass die Nagelsticker von Nageltante per se schlecht sind und nur Miss Sophies die einzig wahren Guten sind – das muss am Ende jede/r Kunde/in für sich selbst ausprobieren und zu einem Ergebnis kommen. Zumal die Sticker, egal ob hochpreisig oder aus dem günstigen Segment, meines Wissens nach alle aus der selben Ecke dieser Erde kommen – da macht es für mich(!) keinen Sinn, das dreifache an Geld auszugeben für (in meinen Augen!) die gleiche Qualität – aber das darf zum Glück ja jede/r für sich selbst entscheiden 🙂

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